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Wie Du herausfindest, was Dich wirklich motiviert

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Wie findest Du die richtige Motivation für Dich und warum ist das eine der wichtigsten Fragen? Warum solltest Du Stunden damit verbringen Dich um das Thema Motivation zu kümmern, wo Du doch so wenig Zeit hast und Deine Zeit mit Dingen verbringen könntest, die viel unterhaltender sind? Und was genau bringt Dir das? Die Antwort auf diese Fragen findest Du im nachfolgenden Artikel.

Ob Du es glaubst oder nicht: Du wirst auf Deinem Weg zum Erfolg auf jeden Fall mit Rückschlägen zu kämpfen haben. Klingt nicht besonders motivierend, oder? Und trotzdem ist es wichtig, dass Du es Dir vor Augen führst: Jeder Mensch, der einer Herausforderung begegnet oder ein bestimmtes Ziel erreichen will, wird mit Rückschlägen umgehen müssen. Erfolgreiche Menschen werden nämlich nicht über Nacht erfolgreich. Und sie erreichen die Spitze auch nicht, ohne Rückschläge zu erleiden. Und das ist auch wirklich kein Problem. Es geht nämlich nicht darum, Rückschläge zu vermiden, sondern richtig mit ihnen umzugehen und sinnvoll darauf zu reagieren.

Das alles geht aber nur, wenn Du wirklich weißt, was Dich genau motiviert, was Dich antreibt, was Du aus vollem Herzen erreichen möchtest. Denn nur dann wirst Du genügend Antrieb haben, um mit Rückschlägen umgehen zu können. Und weißt Du nicht, was Dich wirklich motiviert, wirst Du relativ schnell wieder aufgeben. Aber wie genau findest Du eigentlich heraus, was Dich wirklich motiviert?

Deine primäre Motivation: Bist Du Ziel-, Beziehungs- oder Lernorientiert?

Eine Technik besteht darin, Dir die Frage zu beantworten, was Dich tatsächlich glücklich macht. Denn in der Regel werden wir genau dadurch motiviert: Glücklich zu sein. Oder, um es negativ zu sagen, Schmerz und Unglück zu vermeiden – aber das ist im Grunde genommen dasselbe. Also, was macht Dich glücklich und bewegt Dich dazu, Dich schneller zu bewegen, mehr zu geben und stärker zu werden?

Damit Du diese Frage richtig beantworten kannst, musst Du Deine Persönlichkeit kennen oder kennenlernen. Bist Du zielorientiert, beziehungsorientiert oder lernorientiert? Wenn Du also darüber nachdenkst, was Dich motiviert, fühlst Du Dich dann warm und ein wenig benebelt, weil Du ein Ziel erreicht hast, eine Beziehung gefestigt hast oder etwas Neues gelernt hast?

Warum es wichtig ist zu wissen, was Dich motiviert

Vielleicht fragst Du Dich, wozu das gut ist. Schließlich ist es doch nur wichtig motiviert zu sein – das Warum ist doch egal, oder? Auch wenn es vernünftig ist, diese Frage zu stellen: Die Antwort lautet „Nein“. Schließlich ist Motivation die antreibende Kraft, die Dein ganzes Leben, Deine Ziele und letztlich auch Dein Glück bestimmt. Wenn Du nicht genau weißt, was Dich motiviert, kannst Du auch nicht daran arbeiten, das für Dich zu nutzen und Deine Motivation dauerhaft aufrecht zu erhalten.

Denn Motivation kann sich aus vielen unterschiedlichen Quellen speisen. Beispielsweise kann Deine Motivation von etwas Äußerlichem bestimmt werden. Du könntest in diesem Fall vielleicht dadurch motiviert sein, dass Dein Leben organisiert, ordentlich und strukturiert sein und es Dir dadurch leichter fällt, Deine Ziele zu erreichen. Du könntest aber auch dadurch motiviert werden, dass Du stärkere Beziehungen zu Menschen aufbaust – beispielsweise zu Deinen Freunden oder Mitarbeitern.

Du verstehst wahrscheinlich jetzt, warum es so wichtig ist, Deine Motivation zu kennen. Wenn Du beispielsweise ein lernorientierter Mensch bist , aber Dein Job Dich durch Ziele motivieren will, ist das ein Problem: Du wirst einfach nicht die Motivation entwickeln, die Du für diese Art von Job benötigst…

Der „Stil“ der Motivation ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und hängt sogar von der individuellen Situation ab. Trotzdem gibt es aber so etwas wie eine „primäre Motivation“, also einen übergeordneten Charakterzug, der Dich antreibt. Und nur wenn Du weißt, welche Motivations-Art Dich tatsächlich antreibt, aknnst Du daran arbeiten und dafür sorgen, dass dies zu Deinem Vorteil ist.

Der zielorientierte Typ

Falls Du überwiegend durch Ziele motiviert wirst, entsteht Motivation bei Dir insbesondere dadurch, dass Du einen direkten Weg zum Ziel findest. Dir geht es nicht vor allem darum, herauszufinden, wie Du ein Ziel erreichst – Motivation entsteht bei Dir insbesondere dadurch, dass Du das Ziel tatsächlich erreichst und es sozusagen als erledigt „abhaken“ kannst. Falls Du zu dieser Sorte Mensch gehörst, wirst Du Dich vermutlich an Experten richten oder direkt zur Quelle gehen, falls Du eine Frage hast. So oder so wird es Dich aber nicht interessieren, Dich mit theoretischen Fragen zu beschäftigen. Und wahrscheinlich wirst Du auch nicht gerne lesen. Dein Interesse besteht darin, schnell und direkt zum Ziel zu gelangen und dies abzuschließen.

Falls Du ein zielorientierter Mensch bist, solltest Du möglichst viel über Produktivität herausfinden – insbesonder über Methoden, wie Du sie steigern kannst. Kleine Kniffe und Tricks können dabei Deine Motivation stark erhöhen, wenn Du siehst, dass sie Dir gute Ergebnisse bringen.

Zielorientierte Menschen werden durch Fakten motiviert. Wenn sie beispielsweise abnehmen möchten, ist es bei ihnen wichtig, sich täglich das Gewicht, die verbrannten Kalorien, usw. zu notieren. Dadurch können sie Erfolge klar und direkt nachvollziehen und sind motiviert, weil sie dadurch sehen, dass sie auf dem richtigen Weg sind und weitermachen müssen.

Der beziehungsorientierte Typ

Der beziehungsorientierte Typ kann als das krasse Gegenteil des zielorientierten Typs gesehen werden. Falls Du insbesondere durch die Stärkung und Intensivierung von Beziehungen motiviert wirst, genießt Du es, auf andere Menschen zu treffen und von anderen Menschen zu lernen. Was Dich motiviert ist das Verlangen, mit anderen Menschen zu interagieren. Natürlich ist es darum für Dich dann kaum motivierend, unabhängig und alleine zu arbeiten.

Falls Du zu diesem Typen Menschen gehörst, solltest Du insbesondere darauf achten, Dir einen geeigneten Team-Partner zu suchen, mit dem Du zusammen Deine Ziele verfolgen kannst. Das Internet bietet Dir dafür zahlreiche Möglichkeiten: Schließe Dich einfach einer Gruppe mit gemeinsamen Interessen und Zielen an (offline und online), tausche Dich mit diesen Menschen aus und arbeite zusammen mit ihnen an der Realisierung Deiner Ziele und Träume. So wirst Du immer genügend Motivation für Deine Aufgaben finden.

Wenn beziehungsorientierte Menschen beispielsweise abnehmen, ist es ihnen wichtig, die Unterstützung durch Familie und Freunde zu erhalten. Was sie primär motiviert sind nicht nur die nachvollziehbaren Fakten, sondern das positive Feedback ihres sozialen Umfelds zu ihren Abnehm-Erfolgen. Dadurch werden sie angespornt weiterzumachen und sogar das positive Feedback ihrer sozialen Umgebung zu maximieren.

Der lernorientierte Typ

Lernorienterte Menschen –der Begriff sagt es bereits- werden bereits durch den Akt des Lernens motiviert. Sie können beispielsweise dadurch motiviert werden, die verschiedenen Abnehm-Systeme zu kennen, genau zu verstehen, was den Abnehmprozess beeinflust und wie sie ihre Essgewohnheiten anpassen müssen, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Sie haben relativ starke Ähnlichkeiten mit den zielorientierten Menschen, unterscheiden sich aber trotzdem von diesen. Während die zielorientierten dadurch motiviert werden, dass sie ein Ziel erreichen, ziehen die lernorientierten Typen ihre Motivation daraus, dass ihre Annahmen bestätigt wurden.

Mit anderen Worten: Will der zielorientierten beispielsweise abnehmen, interessiert es ihn, dass er abgenommen hat. Das Wie interessiert ihn nur insofern, als dass er so weitermachen kann, um noch mehr Ziele zu erreichen. Beim lernorientierten Typen ist es genau andersrum: Diesen Menschen motiviert vor allem, dass seine Annahmen über das Wie bestätigt wurden und sie also richtig waren. Hier ist also der Weg das Ziel und das motivierende Element.

Fazit

Du siehst: Es gibt gute Gründe zu wissen, was genau Dich motiviert. Weißt Du es nicht, wird es verdammt schwierig, Deine Motivation langfristig aufrecht zu erhalten. Bist Du beispelsweise beziehungsorientiert, solltest Du sicherstellen, dass Du immer mit Deinem sozialen Umfeld in Kontakt bleibst. Bist Du hingegen zielorientiert, solltest Du eine Liste mit den Dingen erstellen, die Du erledigen willst und sie Stück für Stück abarbeiten. Und falls Du lernorientiert bist, solltest Du darauf achten, Deinen Geist zu beschäftigen und nicht den ganzen Tag vor dem Fernseher zu verbringen.

Finde Deine primäre Motivation und achte darauf. Dann wirst Du auch langfristig daran arbeiten, Deine Ziele zu realisieren und erfolgreich zu sein.