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Niko

Mitglied seit 11.06.2017 | 264 Mal aufgerufen | 2 Vorhaben |
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"Es ist der Geist, der sich den Körper baut."

Niko's Vorhaben

"Keinen Dreck mehr auf den Teller!" ...bedeutet für mich eine Zunahme an Lebensqualität! Mein Körper und meine Gesundheit werden es mir danken!

Es ist außerdem die logische Folge meines höheren Zieles, immer mehr darauf zu achten, was ich in mein Leben lasse – nämlich nur noch Dinge, die mir guttun! Auf alles andere möchte ich zunehmend verzichten. Folgendes nehme ich mir vor:

Weg von:
- Convenience Food und hochverarbeiteten Lebensmitteln (Tiefkühlgerichte, Konserven, Fertigsaucen)
- minderwertigen Zuckerwaren, Kakaoerzeugnissen und Fruchtgummis (wenn Süßkram, dann nur Qualitätsware)
- überwürzten Speisen (d. h. weniger Salz und Verzicht auf Flüssigwürze)

Hin zu:
- deutlich mehr Obst und Gemüse von hoher Qualität auf dem täglichen Speiseplan
- bewusstem Genuss und dem Wiederentdecken des natürlichen Eigengeschmacks der Lebensmittel
- hochwertigen und unverarbeiteten Lebensmitteln (z. B. statt Hartweizenmehl-Nudeln besser Vollkornnudeln)

Und noch was: Kein Vollfressen mehr!!!
27 Wochen
Laufzeit
einmalig
Regelmäßigkeit
0 Euro
Einsatz
Ingo
Referee
Woche 25 von 27
11.12.2017 - 17.12.2017
Start 26.06.2017
Ende 31.12.2017
Bericht fällig am 01.01.2018

Logbuch zu

Keinen Dreck mehr auf den Teller!
Ingo 02.11.2017 15:45
Hallo Niko,
nun ist ganz schön viel Zeit vergangen - wie steht es denn um Dein Vorhaben?
VG
Ingo
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Niko 22.07.2017 16:30
Bisher nicht wieder auf hochverarbeitete Ware zurückgegriffen, ausgenommen Müsli und Aufstriche (hatte Besuch).

Meine Mittagsmahlzeiten beschränken sich derzeit – wenn ich nicht gerade auswärts esse – auf Gemüsepfannen mit Reis oder Nudeln. Sehr lecker, aber nicht unbedingt abwechslungsreich, weil ich momentan eigentlich immer das gleiche Gemüse verwende: Aubergine, Zucchini, Paprika, Tomaten, Gemüse- und Lauchzwiebel, Oliven und Petersilie. Dies mit Kokos- und – voilà – jetzt auch kaltgepresstem Olivenöl leicht, d. h. bei möglichst niedriger Temperatur, angedünstet.

Die Schlussfolgerung daraus: Ich muss/möchte vegetarisch (bin seit langem schon Vegetarier) Kochen und Backen lernen und zudem meinen Speiseplan um bisher nicht erschlossene Lebensmittel erweitern (teilweise, weil ich nicht weiß, wie ich diese anrichten soll, teilweise, weil sie mir bisher zu teuer waren).

Bericht folgt!
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Ingo 16.07.2017 16:08
Hast Du auch die Themen Vitamin B12 und Vitamin D auf dem Schirm?
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Niko 22.07.2017 15:22
Ja, nehme Vitamin B12 von ratiopharm und habe mich letztens auch ärztlich durchchecken lassen – alles in Ordnung! :-)
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Niko 22.07.2017 16:33
...Vitamin D habe ich bisher nicht genommen, werde ich mich erkundigen.
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Niko 15.07.2017 08:48
Neue Zutaten gekauft! Für's Müsli Chia Samen, Leinsamen und Amaranth. Und für's Mittagessen Basmati Reis und natives – d. h. kaltgepresst und naturbelassenes – Kokosöl.

Wegen der zu über 90 Prozent gesättigten Fette des Kokosöls wird dieses allerdings nicht mein letztes Öl bleiben, sondern ich werde verschiedene Öle variieren, d. h. mir insbesondere noch Rapsöl (viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren, reich an der Omega-3-Fettsäure) zulegen, ggf. auch raffiniertes Olivenöl zum Braten.
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Ingo 16.07.2017 14:55
"Geschichte wird geschrieben, es geht voran." ;-) (ist aus einem Lied, weiß aber nicht mehr, welchem und auch nicht mehr, ob es gut war...)

An dieser Stelle möchte ich auch noch schreiben, dass ich Deinen Spruch ("Geist baut Körper") ziemlich gut finde...

Und dann möchte ich natürlich auch noch meinen Senf zu Deinem Einkauf dazugeben:

Chiasamen quellen sehr schön. Ich kaufe sie nicht mehr, nutze stattdessen Leinsamen (quellen allerdings nicht). Mir kommt es vor allem auf das Omega 3 an und ich empfinde die Leinsamen von den Inhaltsstoffen her als einen sehr guten, preiswerten und "regionalen" Ersatz.

Leinsamen (und auch Sesamsamen) sollten möglichst kurz vor dem Essen geschrotet werden, da sie im Ganzen gegessen nahezu unverdaut wieder ausgeschieden werden.

Kokosöl nutze ich nur noch äußerlich auf Hautreizungen, Sonnenbrand und Wunden. Manchmal auch nach dem Rasieren. Es ist ein "Wundermittel" und kann wohl auch nach Mückenstichen, als Sonnencreme (hat aber nur einen sehr, sehr kleinen Schutzfaktor) und auch im Zwischenmenschlichen als Massageöl genutzt werden. Vielleicht fange ich irgendwann mal mit Ölziehen an, dafür würde ich es auch nutzen.

M.M.n. splittet sich das Thema in Fett als einem der 3 Makronährstoffe und Öle dann als eine Form einer Fettquelle.

Bei Fett kommt es mir auf das Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6 Fettsäuren an: Am besten 1 zu 1, doch das ist bei meiner aktuellen Ernährung nicht wirklich schaffbar, deshalb als Ziel eher bis zu 1 zu 6. Ich gebe aber zu, dass ich das nicht kontrolliere. Könnte man bspw. mit cronometer.com machen. Normalerweise bekommt der Körper viel zu viel Omega 6 und kann damit nichts sinnvolles anfangen.

Beim Thema Fett stellt sich auch die Frage: Wieviel? Ich habe für mich als Anhaltspunkt, dass in der menschlichen Muttermilch (meines Wissens) etwa 5% Fettanteil an den Gesamtkalorien sind. Für mich ist das ein Hinweis, in welche Richtung es dann auch beim Erwachsenen Menschen gehen sollte. Mit einer normalen Ernährung liegt man aber leicht bei über 40%. Jemand um die 30% wird schon als fettarm bezeichnet. M.M.n. beides viel zu viel - ich tendiere eher in die Richtung 10%. (Achtung: Fettanteil der Gesamtkalorien ist etwas anderes als Volumenfettanteil! Bei Milch wird bspw. der Volumenfettanteil angegeben, bspw. 3,8%. An den Gesamtkalorien sind das aber sehr, sehr viel mehr: über 50%! Bei 1,5%-iger Milch sind es immer noch fast 30% Kalorienfettanteil!

Und dann gibt es ja auch noch die verschiedenen Fettarten wie Du schon richtig geschrieben hast. Gesättigte Fettsäuren, einfach- und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Transfette. Je nach Art sollte man sie konsumieren oder sogar möglichst gar nicht essen.

Ich habe für mich als Leitlinien folgendes:
- jedes erhitzte Fett verändert seine Struktur
- jedes von seiner ursprünglichen Form (Oliven, Avocado, Nüsse, etc.) getrennte Fett (Öle) ist zum einen beraubt von allem anderen (Ballaststoffe, etc.) und nur noch Fett und wird zum anderen innerhalb kürzester Zeit (Minuten?) ranzig
- in jedem natürlichen Nahrungsmittel sind alle drei Makronährstoffe enthalten und zwar in einem solchen Verhältnis, dass die anderen Inhaltsstoffe gut aufgenommen werden können (Bananen enthalten auch Fett, Oliven enthalten auch Kohlenhydrate, usw.) - es ist nicht nötig einem Salat noch Öl beizugeben, um die fettlöslichen Vitamine aufnehmen zu können, denn der Salat enthält selbst die richtige Menge an Fett dafür
- Fett ist sehr (etwa doppelt so) kaloriendicht verglichen mit den anderen beiden Makronährstoffen
- so viele Oliven wie in einem Esslöffel Olivenöl sind könnte ich wahrscheinlich nicht roh auf einmal essen
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Niko 22.07.2017 15:59
zu „Ingo”
Danke, es ist ein Schiller-Zitat aus der Wallenstein-Trilogie. :-)

Ups, gut zu wissen, dass Leinsamen – ohne geschrotet worden zu sein – fast unverdaut ausgeschieden werden, dann kann ich es mir sparen, diese zu essen, solange ich keine entsprechende Mühle habe. Danke für den Tipp!

Deine Fett-Leitlinien finde ich sehr interessant! Aber würdest du daraus die Schlussfolgerung ziehen, besser auf Fett bzw. Öl in Reinform zu verzichten? Dass in jedem natürlichen Nahrungsmittel alle drei Makronährstoffe – also Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett – bereits in einem solchen Verhältnis enthalten sind, dass der Körper die Nahrung optimal aufnehmen und verwerten kann, würde intuitiv Sinn machen. Ob dies natürlich für alle Nahrungsmittel so stimmt, kann ich nicht beurteilen. Falls ja, würde sich daraus ja tatsächlich ergeben, dass auf zusätzliche Fett- bzw. Ölbeigabe verzichtet werden kann, oder?

Was die Berechnung der optimalen Kalorienhöhe des Fett- bzw. Ölanteils in Bezug auf den Gesamtkalorienbedarf anbelangt, bin ich unschlüssig (die Unterscheidung Volumenfettanteil vs. Kalorienfettanteil habe ich verstanden). Was würde denn deiner Meinung nach gegen einen höheren Kalorienfettanteil sprechen, solange die Gesamtkalorienanzahl im Rahmen des zu deckenden Grund- und Leistungsumsatzes bleibt, d. h. keine Gewichtszunahme erfolgt und der Körperfettanteil auch kein kritisches Maß erreicht?

Danke für deine tolle Unterstützung!!!
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Niko 24.07.2017 10:09
zu „Ingo”
Habe jetzt übrigens mal das Ölziehen mit meinem neuen Kokosöl angefangen. Gewöhnungsbedürftig, aber danach immer ein gutes Mundgefühl. Hier ein Link dazu: https://www.flowgrade.de/blog/oelziehen/
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Ingo 04.11.2017 16:32
zu „Niko”
Deine Frage zum höheren Fettanteil ist ja nun schon Monate her - sorry für meine Antwortlosigkeit. Spannenderweise wäre meine Antwort "damals" anders als jetzt, da ich in der Zwischenzeit weiteres gelesen habe. Doch was ist richtig? Ist richtig, was funktioniert? Woran macht man das Funktionieren fest? Je mehr ich erfahre, umso weniger weiß ich.

Zu Fett würde ich inzwischen folgendes sagen:
- Am besten in der gesamten Form (Avocado, Nuss, Durian, Leinsamen, Oliven, etc.).
- Auf jeden Fall unerhitzt, da es Erhitzen chemisch verändert und damit für unseren Körper schwer aufnehmbar oder sogar schädlich macht.
- Auf jeden Fall unverarbeitet - also kein Öl, da das sehr schnell ranzig wird und alle sonstigen Stoffe der obigen kompletten Form fehlen (Ballaststoffe, Minaralien, Enzyme, etc.)
- Auf die Kombination achten, Fett und Obst vertragen sich nicht gut. Am besten einzeln essen, als letztes am Tag.
- Wieviel? Ich denke immernoch, dass wenig besser ist, vielleicht so um die 10%? Als Mann zw. 5 und 15% und als Frau zw. 10 und 20% der Tageskalorien?

Aber was weiß ich schon?

Und: Halte ich mich selbst an obiges? Definitiv nein!

Ein YouTuber hat es mal ganz gut formuliert - sinngemäß: Die Ernährung muss zum Leben passen, nicht umgekehrt.
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Ingo 04.11.2017 16:47
zu „Niko”
Habe mir Deinen Link zum Ölziehen angeschaut. Selbst mache ich es (vielleicht noch?) nicht, nutze aber einen Zungenschaber morgens. Zur Zeitdauer von bis zu 20 Minuten habe ich gehört, dass das nicht so gut ist, sondern besser wenige Minuten, dafür mehrmals - siehe ca. ab Minute 1:25: https://www.youtube.com/watch?v=bFE1LEX0hXQ
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Niko 01.07.2017 07:18
Gestern einkaufen gewesen und für das Müsli eine Kornmischung gekauft. Enthält Weizen, Roggen, Dinkel, Gerste und Hafer. Habe außerdem noch Sonnenblumenkerne, Walnusskerne und natürlich Carob gekauft. Problem: Habe keine Mühle! Noch ein weiter Weg, bis ich zumindest einmal die Grundzutaten und notwendigen Küchenutensilien für das Vorhaben "gesunde Ernährung" beisammen habe. Also nächster Schritt: Mühle kaufen! Nur welche? Das Spannende an diesem Vorhaben ist, dass ich jetzt eine Menge lernen muss, um es wirklich durchzuziehen!

Ansonsten die Woche über konsequent auf Fertigprodukte und billige Teigwaren verzichtet (mit einer Ausnahme – Weißkornbrötchen am Bahnhof gekauft, weil mir die Vollkornbrötchen, die, wie ich nach den Dokus weiß, ja noch nicht einmal wirklich aus Vollkorn bestehen müssen, mit 80 Cent zu teuer waren).

Wenn ich allerdings die Mittagsmahlzeiten in der Firma einberechne, dann Asche auf mein Haupt, denn diese würde ich nicht als besonders nahrhaft bezeichnen. Hier braucht es noch eine Lösung, wie ich es besser einrichten kann, ohne, dass es zu aufwändig wird. Muss mir wahrscheinlich Mahlzeiten vorkochen und diese dann mitnehmen. Mal schauen...
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Ingo 02.07.2017 14:25
Hallo Niko,

das klingt wie leckere Zutaten für Dein Müsli.

Als Kornquetsche verwende ich die von Eschenfelder und bin sehr zufrieden. Ich glaube ich hatte noch 2 andere ausprobiert, aber die finde ich am besten. Bei Ebay oder Ebay Kleinanzeigen kann man ein paar Euro gegenüber dem Neukauf sparen, aber sie ist ziemlich wertstabil. Da ich sie bestimmt an mehr als 200 Tagen im Jahr verwende, hat sich für mich der Kauf auf jeden Fall gelohnt. Ich hatte glaube ich etwa 100 EUR für eine gebrauchte bezahlt, vielleicht bekommst Du sie ja auch in dieser Größenordnung. Hier mal ein Link:

http://www.ebay.de/itm/Eschenfelder-Kornquetsche-Tischmodell-Holztrichter-mit-Zwinge-Flockenquetsche-/292012953594?hash=item43fd540ffa:g:EO0AAOSwo4pYjRfO

Bitte setze Dich nicht zu sehr unter Druck. Ich halte eine langsame Umstellung für Nachhaltiger. Du kannst Dir das auch so vorstellen, dass Dein gesamter Verdauungsaparat auf Deine bisherige Nahrung eingestellt ist. Wenn Du jetzt von heute auf morgen umstellst, dann ist das ein ziemlicher Schock. Empfehlen würde ich eher, eins nach dem anderen zu ersetzen - tageweise oder wochenweise. Dabei finde ich es wichtig, sich nichts zu verbieten, sondern auch "Ausnahmen" und "Rückfälle" zuzulassen, solange diese nicht wieder zum Normalzustand werden, selbstverständlich... ;-)

Zur Arbeit hatte ich früh mein für mehrere Tage vorbereitetes Müsli und eine Mittagsmahlzeit mitgenommen. Oft gab es bei mir Gemüsse kleingeschnippelt und dazu Nudeln oder Reis. Als "Soße" hatte ich einen veganen Brotaufstrich verwendet. Im Prinzip hatte ich das am Vortag als Abenbrot und da so viel gemacht, dass es für den nächsten Mittag auch noch reicht. Manchmal gab es auch "Kartoffeln mit 'Quark'" - Pellkartoffeln (esse ich mit Schale, da es Biokartoffeln sind) und dazu wieder ein veganer Brotaufstrich. Man kann sich die Aufstriche auch selbst machen, Kichererbsen eignen sich bspw. als Basis, doch meine Kochkünste und Ambitionen waren dafür nicht genügend.

VG
Ingo
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Niko 13.07.2017 08:18
zu „Ingo”
Hallo Ingo,

blöd, habe es wirklich nicht früher geschafft, zu antworten. Die letzte Woche war einfach nur rammelvoll.

Die Kornquetsche habe ich mir angeschaut. Ich werde diese Anschaffung im Auge behalten, denn ich spiele mit dem Gedanken, einen Brotbackautomaten zuzulegen. Nicht in den nächsten Wochen, aber perspektivisch. Spätestens dann brauche ich so eine Mühle. Für das Müsli funktioniert es momentan aber auch ganz gut, wenn ich die Körner über Nacht in Wasser einweiche. Acht bis zehn Stunden und die Körner sind kaubar.

Nein, unter Druck setzen werde ich mich nicht. Stück für Stück, wie du auch geschrieben hast, werde ich meine Ernährung umstellen. Die letzte Woche gab es keine Fertigprodukte mehr und immer häufiger verzichte ich auf hochverarbeitete Produkte. Weniger wegen der Anforderung an meinen Verdauungsapparat, sondern eher wegen meines kaum vorhandenen Ernährungswissens geht es aber langsamer voran, als erwartet. Ich hatte nämlich nicht ganz auf dem Schirm, dass ich, wenn ich verarbeitete Lebensmittel reduzieren möchte, diese in gewisser Weise jetzt selbst herstellen und dafür auch kochen und backen etc. lernen muss.

Werde in Kürze wieder berichten...

Viele Grüße

Niko
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Niko 15.07.2017 08:18
Und so sieht mein morgendliches Müsli dann aus:
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Ingo 16.07.2017 15:06
zu „Niko”
Sieht erstmal nicht soo lecker aus. Schmeckt es denn?

Wenn Du es über Nacht einweichst, bedeutet das, dass die Samen anfangen zu keimen. Ich kann mir vorstellen, dass die Leinsamen auf diese Weise auch ohne Schroten verdaubar werden.

Weichst Du es im Kühlschrank oder bei Zimmertemperatur ein?

Mein Wissenstand ist so, dass man das Einweichwasser wegschüttet, da es die Keimhemmstoffe enthält, die die Samen vor Fraß schützen sollen. Schüttest Du das Wasser weg?
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Niko 22.07.2017 16:04
zu „Ingo”
Gut, dann gebe ich die Leinsamen einfach zum Einweichen hinzu und kann mir vorerst die Mühle sparen! :-)

Ich weiche es bei Zimmertemperatur ein. Ist das gut oder schlecht?

Das Wasser habe ich bisher immer mit verzehrt. Sollte ich das lieber lassen? Ich ging davon aus, dass – wie auch der Gemüsesud beim Kochen – ein Teil der Vitamine auch im Einweichwasser gelöst sind und es deshalb frevelhaft wäre, dieses zu entsorgen. Was meinst du?
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Niko 26.06.2017 09:25
Heute wird noch der billige Reis aus dem Supermarkt sowie die Maggi-Würze aufgebraucht. Die Hartweizenmehl-Nudeln sind gestern verspeist worden. Spätestens am Mittwoch dann werde einkaufen. Geplant ist ein Einkauf im Reformhaus. U. a. will ich mir dort Zutaten für ein selbst gemachtes Müsli kaufen.

Hast du da Tipps @Ingo, z. B. worauf ich bei Getreidesamen und Nüssen etc. achten sollte?
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Ingo 27.06.2017 22:36
Ich kann Dir ja mal schreiben, was ich in mein Müsli mache - das ergibt eine m.M.n. rießige Portion, für die ich etwa eine Stunde zum Essen brauche:
- je ein Esslöffel Sesam- und Leinensamen - geschrotet
- 6 Esslöffel Nackthafer - ebenfalls geschrotet
- halber Esslöffel ungeschälte Hanfsamen
- 2 Esslöffel Buchweizen
- ein Esslöffel Sonnenblumenkerne
- 3 Esslöffel Rosinen
- halber Esslöffel Carob (früher habe ich Kakao genommen)
(- früher hatte ich noch einen Esslöffel Haselnüsse drin)
- 2 kleine bis mittlere Äpfel schön klein in Würfel geschnitten
- 2 mittlere und reife Bananen (d.h., sie haben schon gut braune Punkte und lassen sich mit minaler Kraft öffnen - wenn sie schon "in ihrem Saft schwimmen", sind sie allerdings zu reif und schmecken mir nicht mehr... ;-))
- und dann mit Wasser auffüllen (am besten Quell-, destilliertes- oder Osmosewasser...) - es ergibt sich von ganz allein die "Hafermilch"
Man kann das Müsli durchaus etwas stehen lassen, damit sich die getrockneten Rosinen wieder mit Wasser vollsaugen.
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Ingo 27.06.2017 22:38
zu „Ingo”
Im Moment ist das eine meiner "stable food" Mahlzeiten, die mich für eine lange Zeit richtig satt macht. Zukünftig möchte ich aber noch woanders hin und vom "food combining" her ist obiges m.M.n. nicht wirklich optimal.
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Ingo 27.06.2017 22:42
Möchtest Du eine Empfehlung für eine (kostenlose) Art und Weise, mal seine Geschmacksnerven in einer "21-Tage-Challange" zu "resetten"? Habe ich selbst noch nicht gemacht (möchte noch einen Schritt weiter gehen), halte ich aber für ziemlich gut.
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Niko 29.06.2017 17:34
zu „Ingo”
Hallo Ingo,

echt interessant wie du das Müsli machst! Vielen Dank für die Infos! Vor allem die Sache mit dem Nackthafer werde ich ausprobieren. Wenn, dann habe ich bisher Hafermilch immer im Tetrapack gekauft, aber durch die Kombination Nackthafer (kannte ich noch nicht) und Wasser kann ich mir das ja sparen - sehr guter Tipp!

Wenn du von "rießiger Portion" sprichst: Wie viele Mahlzeiten nimmst du am Tag eigentlich ein? Momentan scheint so ein Trend zu bestehen, nur noch einmal pro Tag zu essen. Was hältst du davon?

Carob, so habe ich gelesen, sind getrocknete Früchte des Johannisbrotbaum. Der Geschmack soll dem von Kakao ähneln, süßlich-karamellartig, aber weniger bitter. Klingt ziemlich lecker und werde ich mir im Reformhaus kaufen.

Du hast auch ein paar andere Begriffe eingeworfen, "stable food" und "food combining". Was meinst du du mit damit bzw. warum empfindest du zum Beispiel dein Müsli nicht optimal kombiniert?

Ja, über die Challenge würde ich gerne mehr erfahren! Glaube, meine Geschmacksnerven könnten einen "Reset" gut gebrauchen... :-)

Zum Einkaufen werde ich erst morgen kommen. Möchte mir dazu Zeit nehmen und wollte auch erst dein Feedback zum Müsli abwarten. In den letzten Tagen habe ich mir sehr viele Dokus zur Lebensmittelindustrie angeschaut und fand es sehr erschreckend, wie die Lebensmittelindustrie unsere Nahrung ausschließlich zu mehr Profit hin optimiert.

Vom Gefühl her habe ich das meiste zwar gewusst - es aber noch einmal ganz klar vor Augen geführt zu bekommen, hat mich schockiert! Zum Beispiel, dass Backwaren eine nicht geringe Menge von Enzymen zugesetzt werden, die nicht deklarierungspflichtig sind. Diese in der Produktion als "technische Hilfsstoffe" bezeichneten Zusätze sollen technische Prozesse wie beispielsweise Schneiden und Filtrieren erleichtern. Zusätzlich setzt die Industrie Enzyme aber auch - und insbesondere - zum Zwecke des "clean washings" ein, um auf diese Weise Geschmack, Aussehen und Haltbarkeit der Produkte zu verbessern, ohne die verwendeten Zusatzstoffe - die an ein Chemielabor erinnern - in der Zutatenliste aufführen zu müssen. So soll der Verbraucher den Eindruck von einem nur aus "natürlichen Zutaten" bestehenden Produkt gewinnen, obgleich das vollkommener Schwachsinn ist... Unfassbar! Insofern frage ich mich immer mehr, was ich überhaupt noch ohne Bedenken essen kann...
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Ingo 02.07.2017 14:45
zu „Niko”
Wieviele Mahlzeiten je Tag? Das kommt ganz drauf an... ;-) Und zwar, wo Du aktuell ernährungstechnisch stehst.

Im Moment esse ich tatsächlich etwa 2 Mahlzeiten, manchmal auch 3.

Ich bin der Meinung, dass wir genau soviel essen sollten, wie wir auch benötigen. Nur wie viel wir benötigen ist nicht so ganz klar. Zuviel ist nicht gut und zuwenig auch nicht. Ich tendiere stark zu der Annahme, dass es bei unserer aktuellen Nahrung hauptsächlich an den Mikronährstoffen fehlt (Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe, Mineralien, ...) und wir von den Makronährstoffen tatsächlich zu viel und oft auch noch in den falschen Verhältnissen zueinander essen (Fett, Protein und Kohlenhydrate).

Der Körper kann je Zeit nur eine bestimmte Menge von Nährstoffen verarbeiten, dass könnte man als Gegenargument gegen nur eine und dann rießige Mahlzeit je Tag sehen. Allerdings wenn ein Mensch sich soweit gereinigt hat, dass sein Körper "Gifte und Schlacken" losgeworden ist und er seine Mineralspeicher gefüllt hat, Sport treibt, genug Schlaf bekommt und sich in einem positivem menschlichen Umfeld befindet, dann kann er: tagelang nichts essen oder trinken und über Wochen nur ein Nahrungsmittel zu sich nehmen als Monomalzeit. Sein Körpergefühl ist dann wieder hergestellt und er hört auch darauf, denn es sagt ihm, ob er wirklich hungrig oder durstig ist (und nicht nur als Kompensation, zur Gefühlsunterdrückung, aus Langeweile, aus Konvention, weil gerade Abendbrotzeit ist bspw., etc. isst) und es sagt ihm auch, was er gern essen würde.
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Ingo 02.07.2017 14:48
zu „Niko”
Carob ziehe ich Kakao vor, weil es die sich im Kakao auch befindlichen "Aufputschstoffe" nicht enthält. Mir ist bewusst, dass Kakao trotzdem ziemlich gesund ist und viele sehr gute Stoffe enthält. Nur ich sehe es so, dass ich die nicht aus dem Kakao benötige, sondern woanders her bekomme.
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Ingo 02.07.2017 14:58
"stable food": Damit bezeichne ich Essen, welche ich sehr oft esse, welches so zu einer Art "Basisessen" wird. Müsli esse ich an 3 Tagen bestimmt 2 mal und somit ist es für mich ein "stable food". Genauso esse ich im Moment viel Vollkornnudeln und Kartoffeln, Brokoli, Tomaten und Gurken sowie Pertersilie - ebenso "stable foods"...

"food combining": Bestimmte Nährstoffe vertragen sich nicht so gut mit anderen und manche sollten sogar zusammen gegessen werden: Fett und Zucker ist eine äußerst ungünstige Kombination, wohingegen man Kurkuma wohl mit etwas Pfeffer essen sollte, da so die Inhaltsstoffe viel besser aufgenommen werden können.

Bei meinem Müsli mixe ich fetthaltiges wie Sonnenblumenkerne, Sesam, Hanfsamen und Leinsamen mit dem Zucker in den Rosinen und in den Äpfeln und Bananen - eher nicht so gut. Fett erschwert die Aufnahme des Blutzuckers in die Körperzellen. Im Prinzip kann stellt sich der Magen dann auf Fettverdauung ein und der Zucker vergärt tlw. zu Alkohol, was ein Zellgift ist. Ich habe gehört, dass man schon bei Kindern Kleinstmengen Alkohol im Blut messen kann.

Auch ist mein Müsli "ziemlich viel durcheinander". Meines aktuellen Wissenstandes nach ist es für die Verdauung am einfachsten, wenn man genau eine Zutat isst, denn dann kann sie sich optimal auf deren Verdauung einstellen.
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Ingo 02.07.2017 15:09
Challenge: www.rausausderlustfalle.de

Bin gespannt, was Du davon hälst. Ich finde es wie schon geschrieben eine gute Idee.
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Ingo 02.07.2017 15:23
Was kann man noch essen? Der Mensch hat es geschafft, dass es auf der gesamten Erde wahrscheinlich nicht einen einzigen Ort gibt, der noch von ihm unberührt ist: Meer, Süßwasser, Luft, Erde - alles ist mit menschengemachten Giften angereichert, mal mehr, mal weniger stark. Das hat zur Folge, dass auch alle menschengemachten Nahrungsmittel schon von Hause aus mit Giften angereichert sind, ebenfalls mal mehr, mal weniger. Und dann kommen die von Dir beschriebenen "Nahrungsergänzungmittel" noch obendrauf. Gehört habe ich, dass der Mensch aber noch vor den Ratten sehr "giftunempfindlich" ist. Das bedeutet aber nicht, dass die Gifte keinerlei Auswirkungen auf ihn haben würden, sondern nur, dass er eben etwas später daran zugrunde geht und in der Zeit davor mit Krankheiten zu kämpfen hat.

Hinzu kommt noch, dass von den von Menschen manipulierten Nahrungsmitteln, bspw. Getreide, Früchte, selbst die Tiere, die Fleisch, Eier, Milch liefern, diese derart verändert sind, dass sie auch nicht mehr wirklich gut für den Menschen sind. Bspw. wurde die Kuhmilchzusammensetzung derart verändert, dass die Kälber die Milch nur noch mit Zusätzen vertragen - also das Tier, für das die Kuhmilch von der Natur gedacht ist verträgt diese nicht mehr. Oder bspw. unsere Früchte sind derart auf Zucker überzüchtet, dass sie uns auch eher schaden.

Essen kann man m.M.n. am besten: Wildkräuter, Keimlinge und Sprossen, Beerne, (selbstangebautes) Gemüse. Davon bin ich aber noch meilenweit entfernt.
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Niko 15.07.2017 09:20
zu „Ingo”
Vielen Dank für deine ausführliche und wertvolle Rückmeldung!

Ja, ich bin auch der Meinung, dass unverarbeitete bzw. naturbelassene, d. h. nicht vom Menschen manipulierte, Lebensmittel die beste Wahl sind. Wie du aber beschrieben hast, geht der menschliche Einfluss sehr weit und es stellt sich die Frage, was überhaupt noch unberührt vom Menschen ist.

Der beste Weg wäre deshalb sicher der des Selbstanbaus bzw. der Selbstversorgung, den ich im Übrigen sehr reizvoll finde, der für mich in absehbarer Zeit aber nicht gangbar erscheint. Hierzu gehört wirklich viel Wissen bzw. die Zeit, sich dieses anzueignen sowie auch die entsprechenden Möglichkeiten (Ackerland etc.) – Ressourcen, die mir derzeit leider nicht zur Verfügung stehen. Aber das muss langfristig ja nicht so bleiben... :-)

Bisher habe ich es noch nicht einmal geschafft, zum Wochenmarkt zu gehen, sondern kaufe immer noch im (Bio-)Supermarkt. Frage mich oft, ob die zum Teil sehr hoch erscheinenden Lebensmittelpreise wirklich gerechtfertigt sind, d. h. ob Produkte, die deutlich kostenintensiver als andere sind, tatsächlich mit einem Qualitätsplus aufwarten können, oder ob nicht einfach nur die Marge höher liegt. Bin da sehr skeptisch. Abhilfe gibt es eigentlich nur, wenn ich die Produkte direkt vom Hersteller – also vom Bauern – beziehen würde.
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Ingo 16.07.2017 15:33
zu „Niko”
Ich habe ja im Moment auch noch keinen eigenen Garten, möchte aber sehr bald mit der Zucht von Keimlingen, Sprossen und Gräsern anfangen. Zudem möchte ich mich auch sehr bald mit Wildkräutern beschäftigen.

Deshalb bin ich tatsächlich der Meinung, dass es gar keinen eigenen Garten für eine gesunde Ernährung braucht! Dieser wäre ein schönes Plus im Leben und gleichzeitig auch eine Verantwortung. Es kommt sehr auf die eigenen Prioritäten an, ob es unterm Strich eher positiv oder eher negativ ausfällt.

Unterschiedliche Preise bei verschiedenen Produkten haben sehr vielfältige Gründe und die Marge ist sicher auch einer davon, aber auch: Gab es staatliche Förderung, ist es ein regionales Produkt, ist es sehr arbeitsintensiv im Anbau, in der Ernte, läßt es sich gut und lange lagern, muss es sehr vorsichtig behandelt werden, läßt es sich als "Superfood" preisbeaufschlagen, ist es "in", etc.
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Niko 15.07.2017 09:43
www.rausausderlustfalle.de bzw. http://www.rausausderlustfalle.de/21-tage-challenge.html habe ich mir angeschaut, ist mir aber zu restriktiv.

Soweit ich es verstanden habe, geht es darum, auf hochkalorische Lebensmittel zu verzichten, weil diese starken Belohnungscharakter haben und damit potentiell abhängig machen, ähnlich einer Drogensucht:

"Unsere heutige Industrienahrung kann uns wesentlich stärkere Belohnung verschaffen als natürliche Nahrung, weshalb sie auch die Fähigkeit hat süchtig zu machen oder schlechte Gefühle zu beseitigen, was viele Menschen auch zu emotionalen Essern macht."

...finde ich absolut nachvollziehbar! Nur geht mir die von der Autorin empfohlene Einschränkung deutlich zu weit. Praktisch nur noch Gemüse und Obst zu essen, wobei z. B. Mais, Kartoffeln Pastinaken, Rote Beete, Kürbis und gekochte Möhren ebenfalls nicht erlaubt sein sollen, erscheint mir doch recht zwanghaft – ganz abgesehen davon, dass auch Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte, Öl, Trockenfrüchte, fetthaltige Früchte (Avocados, Oliven, Durian, Nüsse, Kakaobohnen), glutenhaltiges Mehl, Smoothies, Säfte und Sojaprodukte nicht gegessen werden dürfen.

Wenn es um hochverarbeitete Lebensmittel geht bzw. um industriell gefertigte Produkte, die praktisch nur oder in großen Mengen Einfachzucker enthalten, dann kann ich dies nachvollziehen und finde eine Konsumeinschränkung auch sehr sinnvoll. Aber für darüber hinausgehende Lebensmittelverbote fehlt mir ehrlich gesagt ein wenig die Grundlage...
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Ingo 16.07.2017 15:53
zu „Niko”
Ich verstehe die Challangeregeln etwas anders: stärkehaltiges Gemüse wie "Mais, Kartoffeln Pastinaken, Rote Beete, Kürbis und gekochte Möhren" sind nicht nur erlaubt, sondern man soll sich daran "immer satt essen", nur eben nicht als allererstes am Morgen. Am Morgen soll man mit "500 Gramm nicht-stärkehaltigem Gemüse" starten.

Die Frau hinter der Challange dünstet sich bspw. sehr oft morgens Brokolie und isst noch Tomaten dazu - insgesamt etwa 500 Gramm. Danach isst sie dann ein Müsli aus Haferflocken, Wasser und Obst. Ich verstehe den Sinn hinter dem Essen von Gemüse als erste Nahrung am Tag so, dass dadurch kaum Kalorien, aber dafür umso mehr Mikronährstoffe gegessen werden und unsere "normale" Nahrung ist recht Mikronährstoffarm, dafür Makronährstoffreich - von dem einen zu wenig, dafür von dem anderen zu viel.

Ich glaube, dass in dem von Ihr benannten Buch "Raus aus der Lustfalle" einiges an Erklärungen und Hintergrundinfos steht. Dieses Buch steht auf meiner Bücherleseliste... ;-)
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Niko 15.07.2017 09:55
...habe übrigens vor Beginn meines Vorhabens schon allen Zucker aus meiner Küche entfernt. Habe auch keinen Agavendicksaft, Ahornsirup, Reissirup oder andere Ersatzzucker sowie auch keine kalorienfreien Süßstoffe und auch kein Stevia mehr im Haus. :-)

Zudem verzichte ich seit einiger Zeit komplett auf Salz bzw. überhaupt auf Würze. Denn auch durch die Überwürzung der Speisen geht das Gefühl für den natürlichen Geschmack der Lebensmittel verloren bzw. schmecken diese dann einfach nicht mehr. Ist einfach eine Gewöhnungsfrage und nach einer Weile sind die Geschmacksknospen wieder reseted.
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Ingo 16.07.2017 16:05
Das mit dem Weglassen von allem Zucker finde ich sehr gut. Im Prinzip mache ich das auch so. Als Süßungsmittel eignen sich vor allem Datteln sehr gut.

Und mit dem Salz stimme ich Dir auch zu. Neben der SAD (Standard American Diet - eine sehr schön treffende Abkürzung ;-)) ist auch die Abkürzung SOS nicht schlecht: Sugar, Oil, Salt ;-)

An dieser Stelle finde ich es aber wichtig zu schreiben, dass wir Jod tatsächlich als Spurenelement brauchen. Es findet sich wohl in Algen. Bisher bin ich selbst da sehr nachlässig, doch ich finde, dass man das auf jeden Fall auf dem Schirm haben sollte. Das Jod im Speisesalz ist soweit ich das gehört habe, aber keine gute Idee sondern eher das Gegenteil. Es geht immer darum, ob der Körper es auch aufnehmen kann und dann auch um die Menge. Vom Salz isst man wohl selbst wenn man sehr viel isst nicht genug, um den Jodbedarf zu decken.

Wir brauchen auch Natrium. Natriumhaltig sind z.B. Fenchel oder - ich glaube - auch Tomaten.

Seine Speisen kann man gut mit Gewürzkräutern würzen, zudem scharfe Paprika, Knoblauch, Wildkräutern, Zitrone, usw.
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Niko 22.07.2017 16:11
zu „Ingo”
Danke für die Ausführungen! Wirklich sehr spannend! Jod hätte ich jetzt auch überhaupt nicht auf dem Schirm gehabt, vor allem nicht, dass die Aufnahme über das Speisesalz im Prinzip ja auch nicht ausreichend ist.

Datteln bzw. überhaupt Obst ist eine gute Alternative zu Süßungsmitteln. Es ist schon erstaunlich, wie süß zum Beispiel Beeren (frisch/getrocknet) schmecken, wenn man eine Weile auf Industriezucker verzichtet hat.
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Ingo 24.06.2017 22:09
Hallo Niko,
schöne Vorhabenidee - da helfe ich doch gern.
Wie hast Du Dir das denn vorgestellt? Wie kann ich Deinen Erfolg kontrollieren?
VG
Ingo
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Niko 26.06.2017 09:18
Hallo Ingo,

klasse, das freut mich sehr! :-)

Ich habe mir das so vorgestellt, dass ich regelmäßig über den Fortgang meines Vorhabens berichte und du am Ende schauen kannst, ob ich deiner Meinung nach das Vorhaben ernsthaft genug verfolgt habe, um es als Erfolg bestätigen zu können. Wenn es passt, werde ich auch Bilder hochladen bzw. andere Nachweise. Auf jeden Fall gebe ich spätestens alle drei Tage Feedback, was meinst du?

Viele Grüße

Niko
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Ingo 27.06.2017 22:24
zu „Niko”
Klingt gut, Dein Erfolgsnachweisplan - bin im Boot.
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Niko 24.06.2017 19:50
So, endlich mein zweites Vorhaben auf den Weg gebracht – hin zu einer größeren Wertschätzung mir selbst gegenüber!

Diese Woche werden noch alle nicht in mein Vorhaben passenden Lebensmittel aufgebraucht (u. a. Maggi-Würze und Hartweizenmehl-Nudeln) und dann kann es losgehen!
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Ich will gänzlich auf den Konsum von Pornografie verzichten!

Bestärkt in meinem Wunsch hat mich mein Lieblings-Podcaster Matthew Mockridge, mit seinem prägnanten Artikel: http://matthewmockridge.com/3-gruende-warum-ich-keine-pornos-mehr-schaue/

Seine drei Gründe sind auch die meinigen:

1. Je mehr förderlichen Einflüssen ich mich aussetze (die richtigen Bücher/Mentoren/Nahrungsmittel/Menschen), desto höher ist der positive Einfluss auf meine Entwicklung. Dagegen nicht förderlich für mein persönliches Wachstum ist Pornografie.

2. Sobald der Konsum von Pornos zur Gewohnheit wird, sollte man das Verhalten in Frage stellen.

3. Die steigende Präsenz von (filmischen) Sex und Nacktheit führt zur Abnahme der emotionalen Wertigkeit von Intimität und Lust. Sex wird zu etwas Mechanischem und verliert an Wert.

Let's do it! Zunächst bis Ende 2017.
29 Wochen
Laufzeit
wöchentlich
Regelmäßigkeit
0 Euro
Einsatz / Woche

9

erfolgreiche
Wochen

16

nicht erfolgreiche
Wochen
offen
Referee
Woche 27 von 29
11.12.2017 - 17.12.2017
Start 12.06.2017
Ende 31.12.2017
Niko's aktueller Bericht ist fällig

Logbuch zu

Keine Schmuddelfilmchen mehr schauen!
Paul 16.09.2017 22:21
Hallo Niko!

Ich empfehle Dir das Buch "Vom Himmel auf Erden: Was Sexualität für uns bedeutet" von Christoph Joseph Ahlers. Ich denke, wichtig ist ein anderes Verständnis von Sexualität zu entwickeln. Sich zur Porno-Abstinenz zu zwingen ist sicher ein guter erster Schritt, um da erstmal ein bisschen Distanz zu schaffen, aber trotz Abstinenz über mehrere Jahre hab ich das Thema für mich erst dann auflösen können, als ich ein neues Verständnis von Sexualität entwickelt bzw. gefunden habe.

Mich hat unter anderem das genannte Buch (aber auch viele Stunden Selbstreflexion mit Stift und Papier) sehr viel weiter gebracht. Pornos sind für mich heute uninteressant. Ich differenziere zwischen den dahinter liegenden Bedürfnissen, die dabei eh leer ausgehen und dem Wunsch nach Ficken/Pornos/Selbstbefriedigung/geilen Fantasien. Dennoch kann neben der für mich bedeutsam gewordenen Funktion von Sex, der "Kommunikation", die Funktion Erregung, Geilheit etc. stehen bleiben und muss nicht bekämpft werden - da kämpft man letztlich immer auch gegen sich selbst. Diese Funktion verliert einfach an Bedeutung. Ist ganz nett, aber unwesentlich und man kann damit umgehen, wie mit 1000 anderen Bedürfnissen auch, die man vielleicht grad mal hat. Es hängt dann einfach nix mehr dran.

Verstehst Du, was ich meine? Es gibt da nicht die Skala entweder viel Sex/Pornos oder Abstinenz, sondern unterschiedliche Aspekte von Sexualität und ich hab halt das eine im anderen gesucht. Meine Befürchtung war, dass ich durch die vielen Pornos quasi irgendwelche Autobahnen im Hirn gebildet habe, aber letztlich war es nur ein Schalter, den ich umlegen musste - oder besser gesagt halt ein Weg, in dem ich immer wieder ein Stückchen weiter gekommen bin, bis der Groschen dann gefallen ist.

Alles Gute!
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Niko 30.08.2017 20:52
Mist, Bericht vergessen. War eigentlich erfolgreich! Keine Filmchen etc. gesehen!
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Niko 15.08.2017 22:38
Leider wieder ein paar Tage nicht geschafft. Neue Woche, neues Glück, dieses Mal wird es klappen!
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Niko 08.08.2017 07:56
Hmpf, an zwei Tagen nicht geschafft. :-(
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Niko 22.07.2017 15:20
Bereits sechs Wochen erfolgreich gewesen!!!
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Marco 22.07.2017 16:36
Klasse! Keep going! :-)
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Niko 24.07.2017 10:10
zu „Marco”
Jep! =D
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Niko 15.07.2017 09:44
Fällt mir teilweise wirklich nicht leicht und ist durchaus eine Willensanstrengung. Bis jetzt aber nicht "rückfällig" geworden!
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Niko 13.07.2017 08:20
Bald fünf Wochen durchgehalten! Bin stolz auf mich!
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Niko 04.07.2017 14:32
Am Wochenende ist es mir nicht leichtgefallen und ich musste mich ziemlich zusammenreißen. Grund war insbesondere auch das Gefühl von Einsamkeit, weil ich den ganzen Sonntag über alleine verbracht habe und ich mir eigentlich sozialen Kontakt gewünscht hätte. Mein altes Muster wäre dann gewesen, mich mit gewissen Filmchen von diesem Gefühl abzulenken, dem ich aber nicht nachgegangen bin. Insofern: Erfolgreich gewesen!
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Niko 29.06.2017 16:13
Gute Entscheidung, das Vorhaben hier anzulegen! Und bisher funktioniert es sogar ohne Geld!
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Niko 24.06.2017 18:38
Bald 14 Tage durchgehalten. Fällt mir bei weitem leichter, als ich mir vorgestellt habe. Pornografie ist einfach eine schlechte Angewohnheit!
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Haase 16.06.2017 21:59
Gutes Vorhaben! Bin gespannt auf deine Berichte in den kommenden Wochen! Viel Erfolg.
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Niko 19.06.2017 06:46
Danke! Die erste Woche habe ich sehr gut geschafft, wobei schon ein-, zweimal der Impuls dagewesen ist. Konnte mich dann aber gut ablenken, sodass ich nicht "rückfällig" geworden bin.

Bis jetzt kann ich sagen, es ist die richtige Entscheidung gewesen! Mir sind außerdem noch, zwei, drei weitere Vorhaben eingefallen, um gewisse Einflüsse – "Dreck", so wie ich es mal nennen – aus meinem Kopf bzw. Leben zu verbannen. Werde diese hier demnächst ebenfalls anlegen...
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Niko 11.06.2017 08:02
Erstes Ziel für heute: Alle einschlägigen Lesezeichen entfernen!
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Niko 11.06.2017 08:54
Done, alles gelöscht! Der erste Schritt ist geschafft!
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Niko 12.06.2017 09:08
...und gleich auch noch alle einschlägigen Links auf allen anderen Systemen gelöscht, d. h. komplettes Tabula rasa gemacht!
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